Leichtathletikkreis Zollernalb

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Verbandsaufsichten

 

Aufgaben der Verbandsaufsicht

Bezüglich der Durchführung und den Ergebnissen der Wettkämpfe ist darauf zu achten, dass:
die Wettkampfanlagen und -geräte, die Zeitmessung und andere Messvorrichtungen, soweit solche benutzt werden, den Regeln entsprechen,
die Anfangs- und Steigerungshöhen im Hoch-/Stabhochsprung (insbesondere bei Mehrkämpfen) eingehalten werden,
die korrekten Ergebnisse nebst der Windgeschwindigkeit soweit diese anzugeben ist, in die Wettkampfprotokolle eingetragen, diese übersichtlich geführt und ausgewertet werden,


Pflichten der Verbandsaufsicht

Der Aufsichtführende (Verbandsaufsicht) soll mit den „Offiziellen“ der Veranstaltung vertrauensvoll zusammenarbeiten (Regel 120 IWR). Beanstandungen oder Beobachtungen, die zu einem Einspruch / Berufung (Regel 146 IWR) führen können, sollen möglichst im Vorfeld mit den Offiziellen oder den Schiedsrichtern besprochen werden, mit dem Ziel, sie auszuräumen.
Der Aufsichtführende soll nicht in den laufenden Wettbewerb eingreifen, jedoch seinen sachkundigen Rat anbieten.
Bei Meinungsverschiedenheiten über vermeintliche Mängel, die nicht einvernehmlich gelöst werden können, hat er seine Wahrnehmungen und die Gegenmeinung in dem Veranstaltungsbericht zu vermerken.
Alle Beobachtungen bzw. Feststellungen, die Einfluss auf die Bewertung und Anerkennung einer Leistung haben, sind in den Veranstaltungsbericht aufzunehmen. Er ist von dem Aufsichtführenden mit zu unterschreiben, danach hat er darauf hinzuwirken, dass Abdrucke des Veranstaltungsberichts den Ergebnislisten beigefügt werden.

 

Auszug aus einem DLV-Merkblatt vom März 2007